Umwelttoxikologie / Biomarker & Bioindikatoren

Aalmutter
Aalmutter

Biomarker werden als Instrumente der aquatischen Umweltdiagnostik eingesetzt.Sie stellen im Unterschied zur begrenzten Aussagekraft einer ausschließlich chemischen Analytik messbare Reaktionen eines Organismus auf die Gesamtheit der im Lebensraum verfügbaren Schadstoffe und weiterer Stressfaktoren dar.
Im Laufe der Jahre hat sich das Spektrum der am Institut für Angewandte Ökologie etablierten Biomarker stetig erweitert, so dass alle Ebenen der biologischen Organisation betrachtet werden können. 
Auf dem molekularen/biochemischen Niveau werden Veränderungen der DNA, der 
Enzymaktivität und die Induktion von Stressproteinen erfasst. Mit Hilfe histologischer Techniken lassen sich Veränderungen an Zellen und Organen ermitteln. Reproduktionsstörungen sind von besonderer Relevanz wegen möglicher Auswirkungen auf der Populationsebene.
Die Untersuchung von Biomarkern erfolgt an Indikatororganismen, die anhand verschiedener Kriterien wie Verbreitung, Standorttreue und Sensitivität ausgewählt wurden. Bei den von uns verwendeten Bioindikatoren handelt es sich um wirbellose Organismen und Fische.

Miesmuschelklumpen
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Wattschnecken
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